Madeira und Porto Santo

Das 500 Jahre alte Kulturerbe Madeiras ist zwar hauptsächlich von Portugal geprägt, aber auch andere europäische Länder, allen voran Flandern und Großbritannien, haben es mit beeinflusst. Durch die zunehmende Atlantikschifffahrt im 16. und 17. Jahrhundert und ihre geografische Lage entwickelte sich die Stadt Funchal zu einem der damals wichtigsten Häfen der Welt. Der Zuckerhandel bescherte Madeira eine Blütezeit und großen Reichtum, der sich noch heute in dem reichen künstlerischen und architektonischen Erbe widerspiegelt.

Der Rundgang durch die Museen und Ausstellungen Madeiras ist abwechslungsreich und sollte bei einem Besuch der Insel nicht fehlen. An erster Stelle stehen das Museum für sakrale Kunst und das Museum der Quinta das Cruzes.

Klöster und Kirchen, Paläste und Herrenhäuser sowie Festungsanlagen sind nur einige der historischen Denkmäler, die Sie auf dem Archipel besuchen können. Neben dem architektonischen Reichtum lässt Sie die Gastfreundschft der Menschen ganz schnell an ihrer Kultur, ihrem Brauchtum und ihren Traditionen teilhaben. Zu diesen Traditionen gehören zum Beispiel Produkte der Stickerei und der Korbflechterei. Eine große Tradition hat auch der Weinanbau. Weltbekannt sind die eher süßen und schweren Madeira-Weine, bei denen aber auch eine große Vielfalt zu finden ist. Bunte Volksfeste finden das ganze Jahr über an vielen Orten statt.